Theorie und Systematik der Schüssler Salze Liste

Viele Schüssler SalzeDie Funktionssalze der Schüssler Salze Liste gelten häufig als homöopathischen Mittel, denn die Anwendung erfolgt auch in verschiedenen Potenzierungen. Doch im Gegensatz zur Homöopathie glaubte Dr. Schüssler jedoch nicht an das Prinzip “Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen”. Vielmehr führte er eine Vielzahl von Erkrankungen auf den Mangel von körpereigenen Mineralsalzen in den Zellen zurück. Die Einnahme der Schüssler Salze setzen Impulse für biochemische Vorgänge im Körper in Gang, die zur Gesundung beitragen.

Inspiration und Entstehung

Im 19. Jahrhundert entdeckte Prof. Dr. Rudolf Virchow, dass der gesamte menschliche Organismus aus winzigen Einheiten – den Zellen – besteht. Ausgehend von dieser Erkenntnis ergab sich die Schlussfolgerung, dass die Gesundheit der einzelnen Zelle die Grundlage für einen gesunden Körper ist. Dr. Schüssler faszinierten diese Erkenntnisse. Er begann zu erforschen, was die Zellen des menschlichen Körpers gesund hält und fand heraus, dass in den Körperzellen zwölf Mineralsalze für die reibungslose Funktion bedeutsam sind. Er schlussfolgerte, dass die Zelle einen Bedarf an fein dosierten Mineralstoffen hat. Bei einer Unterversorgung mit diesen Stoffen wird der Körper geschwächt und es kann zu Krankheitserscheinungen kommen. Schüssler fand zwölf biochemische Stoffe heraus, die der Mensch zu seiner Gesundheit braucht, und ordnete in der nach ihm benannten “Schüssler Salze Liste” den Mineralsalzen verschiedene Wirkungsweisen zu.

Abgrenzung von der Homöopathie

Seine Forschungen betrieb Dr. Schüssler als Mitglied des Homöopathischen Zentralvereins. Zu dieser Zeit war er auch als homöopathischer Arzt tätig. 1873 veröffentlichte er seine Theorie; stieß aber damit in homöopathischen Kreisen auf Kritik. Sein Ansatz, mit der Schüssler Salze Liste physiologische und biochemische Vorgänge im Körper auszulösen, grenzte seine Methode klar von der Homöopathie ab. Die Nummerierung der Salze erleichtert die Zuordnung. Die Listenform ermöglicht einen schnellen Überblick, welches Funktionssalz der Schüssler Salze Liste zur Anwendung geeignet ist.

  • Nr. 1 Calcium fluoratum D12
  • Nr. 2 Calcium phosphoricum D6
  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12
  • Nr. 4 Kalium chloratum D6
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum D6
  • Nr. 6 Kalium sulfuricum D6
  • Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6
  • Nr. 8 Natrium chloratum D6
  • Nr. 9 Natrium phosphoricum D6
  • Nr. 10 Natrium sulfuricum D6
  • Nr. 11 Silicea D12
  • Nr. 12 Calcium sulfuricum D6

Nach der Zeit von Herrn Dr. Schüssler entwickelten sein Schüler 15 weitere Mineralsalze. Diese Mineralsalze werden Ergänzungssalze genannt. Folgende Ergänzungsmittel gibt es:

  • Nr. 13 Kalium arsenicosum
  • Nr. 14 Kalium bromatum
  • Nr. 15 Kalium jodatum
  • Nr. 16 Lithium chloratum
  • Nr. 17 Manganum sulfuricum
  • Nr. 18 Calcium sulfuratum
  • Nr. 19 Cuprum arsenicosum
  • Nr. 20 Kalium-Aluminium sulfuricum
  • Nr. 21 Zincum chloratum
  • Nr. 22 Calcium carbonicum
  • Nr. 23 Natrium bicarbonicum
  • Nr. 24 Arsenum jodatum
  • Nr. 25 Aurum Chloratum Natronatum
  • Nr. 26 Selenium
  • Nr. 27 Kalium bichromicum

Neben den Ergänzungssalzen hat Joachim Broy, ein bekannter Schüssler-Behandler, weitere sieben Mineralsalze zu den Schüsslersalzen ergänzt. Diese wurden allerdings noch nicht offiziell als Schüssler Salze anerkannt. Das sind die Mineralsalze, die Joachim Broy entwickelt hat:

  • Natrium fluoratum
  • Magnesium fluoratum
  • Calcium chloratum
  • Ferrum chloratum
  • Ferrum sulfuricum
  • Magnesium chloratum
  • Magnesium sulfuricum

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